Der SC Bern bekommt es am heutigen Abend mit dem Schlusslicht aus Rapperswil-Jona zu tun (ab 19.45 Uhr live im SPOX-Ticker). Nach zuletzt zwei Siegen gegen den HC Davos und Servette warnt Flügelfräse Tristan Scherwey davor, den Gegner aus St. Gallen zu unterschätzen.
SPOX:
Tristan Scherwey, heute Abend geht es gegen das Schlusslicht aus Rapperswil. Weitere drei Punkte sollten sicher sein, oder?
Tristan Scherwey: Halt, halt. Die Lakers sind zwar auf dem letzten Platz und konnten noch nicht so viele Punkte einfahren. Das heisst aber nicht, dass das heutige Spiel ein Spaziergang werden wird. Rappi wird wohl um die Punkte kämpfen, wie wenn es um Leben und Tod gehen würde. Da müssen wir höllisch aufpassen, dass wir nicht zu unkonzentriert spielen werden.
SPOX: Wie lief die Vorbereitung aufs Spiel seit der Partie gegen Servette?
Scherwey: Sehr gut. Der Sieg in Genf hat uns nochmals Selbstvertrauen gegeben, vor allem weil wir lange einem Rückstand hinterher rennen mussten. Seit Mittwoch haben wir täglich sehr hart und intensiv trainiert. Die Stimmung in der Mannschaft ist super, ich denke, wir sind für die heutige Partie bereit. Nach den zwei Erfolgen gegen Davos und Genf wollen wir jetzt zu einer Siegesserie ansetzen.
SPOX:
Joel Vermin wird dem SCB verletzungshalber fehlen, das wird bestimmt einige Änderungen in der Startaufstellung haben. Wissen Sie schon, mit dem Sie in der Linie agieren werden?
Scherwey: Bis zum Anpfiff kann sich zwar immer noch etwas ändern, aber so wie es aussieht werde ich neben John Fritsche und
Etienne Froidevaux – der unsere Linie als Center anführen wird – auflaufen.
SPOX: Spielen Sie gern mit den Beiden?
Scherwey: Ich spiele mit jedem von unserer Mannschaft gern (lacht). Im Ernst, mit Froidevaux habe ich schon etliche Male zusammengespielt, da brauchen wir keine Angewöhnungszeit. Bei Fritsche sieht es etwas anders aus, aber im Training hat es schon mal ziemlich gut geklappt.
SPOX: Und sind Sie mit Ihren bisherigen Leistungen in dieser Saison zufrieden?
Scherwey: Ich bin eigentlich nie vollends zufrieden nach einem Spiel. Aber ich glaube, bis jetzt habe ich doch ordentlich gespielt, meine Rolle gut interpretiert und der Mannschaft bei meinen Einsätzen auch Energie verleihen können.
SPOX:
Tristan Scherwey, besten Dank für die kurze Stellungnahme.
Interviewaufzeichnung: Etienne Güngerich