Im Wettskandal des italienischen Fussballs hat das Schiedsgericht des nationalen Verbandes den Einspruch von Ex-Nationalspieler Cristiano Doni gegen dessen Berufssperre abgelehnt.
Rom - Im Wettskandal des italienischen Fussballs hat das Schiedsgericht des nationalen Verbandes den Einspruch von Ex-Nationalspieler Cristiano Doni gegen dessen Berufssperre abgelehnt. Der 39-Jährige hatte gegen die dreieinhalbjährige Sperre geklagt, zu der Doni im Vorjahr wegen seiner massgeblichen Verwicklung in die ausgedehnte Wett- und Manipulationsaffäre verurteilt worden war.
Der frühere Kapitän des Erstligisten Atalanta Bergamo, der im Dezember wegen Sportbetrugs verhaftet worden war und seine Beteiligung an den Manipulationen gestanden hatte, hat seine Karriere inzwischen bereits beendet. In einem weiteren Verfahren war Donis Sperre Ende Mai um weitere zwei Jahre verlängert worden.
Auch sein ehemaliger Verein aus Bergamo war im Zuge des Manipulationsskandals bereits zum zweiten Mal mit einem Punktabzug bestraft worden und muss in die kommende Saison mit einem Rückstand von zwei Zählern starten.